Donnerstag, 8. Dezember 2016

Pizza Bowls

Ich mag gar nicht nachschauen wie lange der letzte Post jetzt schon wieder her ist, aber ich war in Gedanken immer bei euch, glaubt mir. ;)
Wie ihr wisst, ich hab's nicht so mit den meisten Food Trends (genauso wie mit Feiertagen, also verzeiht die fehlenden Weihnachtsmenü Posts die sich auf anderen Blogs so finden lassen). Auch mit "Bowls" konnte ich bisher einfach echt nichts anfangen, ausser das sie halt oft schön aussehen?!
Aber ich wollte das mal ändern und hab jetzt 'ne eigene Bowl entworfen die ich ziiiemlich lecker finde. :)
Schließlich ist alles was mit Pizza zutun hat, irgendwie kuhl. Darum gibt es heute diese Pizza Bowls, gefüllt mit warmen Tomaten-Salat, Cashew-Keese Creme und Pilzen/Chorizo. <3

Dauer: circa 45 Minuten (+Pizzateig)
Schwierigkeit: Leicht
Ergibt 6 Bowls


Zutaten:
-Pizzateig (die Hälfte von diesem Rezept)
-etwas Mehl
-circa 1 Kg Tomaten gerne bunt gemischt, normale tuns aber auch
-1 Knolle Knoblauch
-1 Karotte
-1 Topf Basilikum
-1 Prise Oregano
-Olivenöl
-Pilze/Spacebar "Chorizo" oder was ihr sonst so auf Pizza mögt
-80g Cashewkerne
-50g Rapsöl
-1/2TL Paprika edelsüß
-2EL Hefeflocken
-Agavendicksaft
-Balsamico Essig (vegan!)
-1 Chili Schote
-1/2 Zwiebel
-Salz&Pfeffer

Zubereitung:

Den Pizzateig bereitet ihr am besten schon am Vortag vor und lasst ihn dann überNacht an einem warmen Ort gehen. Wenn ihr es zeitlich nicht schafft, der Teig sollte mindestens 2 Stunden gehen können bevor ihr ihn verwendet. 
Als erstes weicht ihr dann die Cashewkerne in warmen Wasser ein.

Ihr braucht 6 Schüssel (sollten Ofenfest sein), bestreicht sie mit etwas Öl und reibt sie anschließend mit etwas Mehl ein, damit ihr die Pizza Bowls anschließend gut davon lösen könnt.

Den Teig jetzt am besten schön dünn ausrollen. Ich empfehle 130g pro Bowl.

Diese legt ihr nun über die Schüsseln und bestreicht sie noch mit etwas Olivenöl. Jetzt werden sie für circa 18 Minuten bei 200°C gebacken.

In der Zwischenzeit kümmern wir uns um die Cashew- Keese Creme.
Dafür kocht ihr jetzt als erstes eine Karotte mit 2 Zehen Knoblauch bis sie weich sind.

In einen Mixer kommen jetzt die abgegossenen Karotten und Knolauchzehen, die eingewichten Cashewkerne, 2 EL Hefeflocken, die Paprika, etwas Salz, 50g Öl und ein Schuß Agavendicksaft.

Sollte die Creme hinterher noch zu dickflüssig sein, ruhig noch ein bisschen Wasser dazu geben. Cashewkerne von unterschiedlichen Marken, nehmen das Wasser unterschiedlich schnell auf, in den mensch sie eingelegt hat. Eventuell noch mit etwas Salz, Pfeffer und Hefeflocken abschmecken.

Nebenbei können auch schon die restlichen Beläge fertig gemacht werden. Ich brate dafür gerne 2 Spacebars an.

Das Öl das dabei überbleibt hat schon einiges an Geschmack aufgenommen, deshalb nicht weggießen sondern in eine Größere Pfanne umfüllen. Darin wird später der Tomatensalat gemacht.

Auch Pilze passen ziemlich gut zu den Bowls, dafür brate ich zuerst eine in Scheiben geschnitte Zehe Knoblauch, zusammen mit ein paar Pistazien Kernen, leicht an.

Einen kurzen Blick auf die Bowls werfen, sie sollten nicht zu dunkel werden.

Wenn sie fertig sind, lasst sie ruhig kurz abkühlen...

...und entfernt dann möglichst schnell die noch heißen Schalen daraus, damit sich darunter kein Kondenswasser bildet und die Bowls matschig werden.

Jetzt geht es endlich an den Tomatensalat.
Schneidet die Tomaten dafür einfach ganz wie ihr wollt. Ein paar in Scheiben, ein paar in Streifen, kleine lasst ihr ganz oder halbiert sie, Würfel, vollkommen egal. Vor allem bei verschiedenen Tomatensorten sieht das am Ende ziemlich kuhl aus.

Gebt die Tomaten anschließend in ein Sieb und salzt sie etwas. Dadurch verlieren sie einiges an Wasser und so werden sie in der Pfanne nachher nicht so matschig.

In der Pfanne in der ihr das Öl von vorhin aufbewahrt habt, wird nun die Zwiebel glasig gebraten.

Hinzu kommen 3 Zehen Knoblauch in Scheiben und Chili, ganz nach eurem Geschmack.

Wenn alles eine kurze Weile vor sich hingebraten hat, gebt circa 1-2EL Balsamico Essig dazu und 1EL Agave.

Jetzt kommen die abgetropften Tomaten in die noch heiße Pfanne (die ihr jetzt aber vom Feuer genommen habt).

Die Tomaten schnell in der Zwiebel, Knoblauch, Chili Mischugn schwenken und noch etwas gehackten Basilikum und den Oregano dazu geben.

Noch mit Salz & Pfeffer abschmecken...

... und in die Bowls füllen solange er noch warm ist.

Noch mit der Cashew-Keese Creme getoppt und euren Lieblings-Pizzazutaten belegt: Ein Genuß. :)

Mittwoch, 12. Oktober 2016

Süßkartoffel Toasties mit pikanter Dattel-Joghurt Creme

Ich muss gestehen das ich die meisten Food Trends eigentlich immer ziemlich daneben finde, aber der hier ist echt kuhl.
Anstatt von Brot, werden einfach Süßkartoffeln getoastet. Eine geniale Idee der Erfinderin.
Getoppt wurde das ganze bei mir mit einer lecker pikanten Joghurtcreme mit Datteln, Knoblauch & Chilis. 
Geht super schnell und kann eigentlich gar nicht schiefgehen. :)

Achja, tut mir total Leid das die Bilder dieses Mal so verwackelt sind. Ich schwöre ich war nicht betrunken! Aber zwischen der Entscheidung euch wieder warten zu lassen bis ich dasnächste Mal frei habe, ist die Wahl dann darauf gefallen euch die Bilder so anzutun, damit ihr schonmal das Rezept habt. :)


Dauer: 5 Minuten
Schwierigkeit: Leicht
Ergibt: So viel ihr wollt :)


Zutaten:
-Süßkartoffeln
Für die Joghurt Creme
-500g Ungesüßten Joghurt
-1 Chili Schote
-3 Zehen Knoblauch
-100g Datteln
-1TL Zitronensaft
-1EL Olivenöl
-Salz, Pfeffer, Muskat

Zubereitung:
Den Joghurt lasst ihr am besten über Nacht durch ein, mit einem Tuch ausgelegten, Sieb abtropfen.
Alternativ wenn es schnell gehen muss, könnt ihr den Joghurt auch mit Johannisbrotkernmehl andicken, das ist aber nicht ganz so lecker. ;)

Die Guacamole ist total easy, da habt ihr bestimmt selbst eure erprobten Rezepte. Ansonsten findet ihr meins hier. :)

Für die Joghurt Creme werden wenn der Joghurt abgetropft ist die Chilis in feine Scheiben geschnitten und der Knoblauch fein gehackt. Die Datteln werden gewürfelt.

In einem Topf wird der Knoblauch und die Chilis nun in etwas Öl erhitzt. Das dauert gar nicht so lange, der Knoblauch sollte dabei nicht braun werden.

Die Mischung kommt nun, zusammen mit den Datteln in den Joghurt und wird mit etwas Zitronensaft, Salz, Pfeffer und einer Prise Muskat abgeschmeckt.

Jetzt werden die Süßkartoffeln getoastet. Die Scheiben dafür etwa 0,5 bis 1cm Dick abschneiden..

...und 2-3 Mal toasten. Dann sollten sie gar und weich sein.
(Ich schäme mich sehr für dieses Bild)
  
Die Süßkartoffel Toasties jetzt nur noch mit den Cremes oder anderen Aufstrichen eurer Wahl garnieren und genießen. :)
(Bei dem Bild schien ich wohl wieder nüchtern gewesen zu sein -.-)

Mittwoch, 28. September 2016

Geröstetes Ofengemüse mit Feigen & Zwetschgen

Der Herbst ist da. Ich liebe diese Jahreszeit. Wahrscheinlich sogar meine liebste, mit den ganzen bunten Blätter und kalten, klaren, sonnigen Morgenden.
Bunt wurde es jetzt nach langer Zeit auch endlich wieder in der Küche. :)
Leckeres, geröstetes Ofengemüse, bestehend aus Kürbis, Kartoffeln (in lila besondersschön), Lauch & Knoblauch. Dazu kommen noch Feigen und Zwetschgen und eine Senf-Sahne Sauce.
Das ganze klingt für manche vielleicht etwas aufwendig im Gegensatz zu anderem Ofengemüse, aber die Garpunkte sind meiner Meinung nach schon ziemlich wichtig, darum lohnt es sich die ganzen leckeren Zutaten nicht alle Gleichzeitig in die Form zu hauen. ;)
Ein krosses Stück Brot dazu, perfekt!

Dauer: 1 Stunde
Schwierigkeit: Leicht
Ergibt 3-4 Portionen


Zutaten:
-1/2 Hokkaido Kürbis
-circa 500g Kartoffeln (ich empfehle lila Kartoffeln wegen der Optik)
-1/3 Lauch
-1 Knolle Knoblauch
-4-5 frische Feigen
-300g Zwetschgen
-4EL grober Senf
-2EL Senf (optional Kräutersenf)
-1ELAgavendicksaft
-400ml Pflanzencuisine
-150ml Wasser
-Olivenöl
-2EL Öl
-1 Zwiebel
-Gemüsebrühe, Salz, Pfeffer & Paprika

Zubereitung:
Auf geht's! :)
Den Hokkaido gründlich waschen, halbieren und eine Hälfte entkernen und in Streifen schneiden.
Die Kartoffel putzen und mit Schale vierteln.
Das ganze in eine Auflaufform geben und mit etwas Olivenöl beträufeln.
Das ganze geht nun für 20 Minuten bei 180°C in den Ofen.

Dann könnt ihr jetzt schon die restlichen Zutaten klein schneiden.
Die Feigen vierteln, die Zwtschgen halbieren und entkernen.
Den Lauch in Ringe schneiden und beim Knoblauch das obere Ende abschneiden und so gut es geht von der Schale befreien ohne das er komplett ausienander bricht.

Nach den 20 Minuten kommt der Knoblauch und der Lauch zumOfengemüse und das ganze wird für weitere 15 Minuten gebacken. Nach ungefähr der Hälfte der Zeit einmal 50ml Wasser in die Formwerfen und im Ofen verdunsten lassen.





In der Zwischenzeit in einem kleinen Topf in 2EL Öl eine fein gehackte kleine Zwiebel anbraten und wenn sie glasig ist, mit der Pflanzensahne ablöschen.

Senf dazu geben...

Und mit Paprika, Gemüsebrühe und etwas Agavendicksaft abschmecken.



Jetzt kommen die Früchte zum Ofengemüse und werden für 10 Minuten mitgebacken.

Anschliessend gießt ihr von den Seiten vorsichtig die Senf Sauce dazu.
Jetzt den Ofen auf 200°C hochdrehen und noch ein letztes Mal für 10 Minuten backen.

Noch etwas Petersielie und frisch gemahlenen Pfeffer drüber, frisches Brot dazu, Fertig! :)
Guten Appetit.

Donnerstag, 11. August 2016

Calzone

Ihr habt es durch den Pizzaburger Post auf meiner Facebookseite vielleicht schon mitbekommen, ich bin ein Nerd wenn es um die Teenage Mutant Ninja Turtles geht. Kindheitshelden. <3
Es dürfte daher wenig verwunderlich sein, das ich für die Vorpremiere im Kino auch authentische Snacks brauchte.
Also früh vor der Arbeit aufgestanden, Teig angesetzt und Calzone gemacht die wir später mit ins Kino geschmuggelt haben. ;)

Dauer: (Eine Nacht+) 45 Minuten
Schwierigkeit: Leicht
Ergibt: 6 Calzone


Zutaten:
-500g Mehl
-2TL Salz
-1 Pck. Hefe
-250ml Wasser
-1EL Zucker
-2EL Olivenöl
-1 Dose gehackte Tomaten
-1/2 Zwiebel
-2 Zehen Knoblauch
-1EL gehackter Basilikum
-2EL OlivenÖl
-1 Prise Oregano
-Pizzabelag nach eurer Wahl
-Hefeschmelz oder veganer "Käse"

Zubereitung:
Den Pizzateig setzt ihr am besten schon am Abend vorher an, so hat er über Nacht genug Zeit zu gehen.
Für ihn verknetet ihr das Mehl mit dem Zucker, Salz, Olivenöl, dem Wasser und der Hefe zu einem glatten Teig und lasst ihr abgedeckt an einem warmen Ort stehen.

Wenn der Teig dann richtig schön aufgegangen ist, schneidet ihr die halbe Zwiebel in feine Würfel  und hackt die Knoblauchzehen. Diese bratet ihr dann in etwas Olivenöl glasig.

Abgelöscht werden die Zwiebeln dann mit einer Dose Tomaten. Dazu kommt noch der Basilikum, Salz, Pfeffer, etwas Paprika und eine Prise Oregano. Bei schwacher Hitze wird nun alles noch einmal aufgekocht und darf etwas vor sich hin ziehen.

Den Teig teilt ihr nun am besten in 6 gleich große Teile. 

Während ihr jetzt den Ofen auf 190°C vorheizt, könnt ihr schonmal euren Belag zurecht schnibbeln. ;)

Die Teigstücke rollt ihr nun mgölichst gleichmässig und rund aus, dann werden sie mit etwas von der Tomatensauce bestrichen und nach euren Vorstellungen belegt.
Noch etwas Käse oder Hefeschmelz (Achtung, sollte nicht zu flüssig sein) drauf...

 ...und dann wird das ganze umgeschlagen und die äussere Kante zugefaltet. Gut zudrücken, damit nichts ausläuft beim backen! :)

Die Calzone werden jetzt noch oben drauf mit etwas Tomatensauce bestrichen. Das "Karo"Muster auf dem Bild soll die Calzone nur noch mehr nach Turtlepanzer aussehen lassen und hat sonst keine Bedeutung. ;)

Wenn ihr besonders nerdig seid, kommen auf die Panzer nun noch kleine Teigembleme mit "L","D","M" & "R" aus Tomatenmark. ;)

 Nun werden die Calzone für 20-25 Minuten ausgebacken.

Dann ist der perfekte Turtle Snack auch schon fertig.
Turtle Power! :)

PS.: Lassen sich auch prima mitnehmen wenn sie erstmal abgekühlt sind. ;)