Donnerstag, 26. Mai 2016

DIY Hot Dog Brötchen/Ultimate Chili-Cheeze Dogs

"Endlich mal wieder frei! Ein Tag ohne kochen, nur was ganz schnelles, kleines. Quasi Fast Food."
Dachte ich bevor ich damit anfing diese unglaublichgeilen Hot Dogs zu machen.
Aaaber, die 2 Stunden"Aufwand" haben sich wirklich gelohnt. Die Brötchen sind soo viel leckerer als gekaufte. :)
Weiter unten findet ihr dann auch noch das Folge Rezept dazu: Dem ultimativen Chili-Cheeze Hot Dog.

Dauer: 2 Stunden
Schwierigkeit: Leicht
Ergibt: 8 Brötchen/8 Chili-Cheeze Dogs


Zutaten:
-500g Mehl
-320g warme Sojmilch
-1 Hefe Würfel
-1TL Salz
-20g Zucker
-50g Öl

Zubereitung: 

Das Mehl, den Zucker und das Salz abwiegen und das Öl hinzugeben.

In warmer (nicht heißer!) Sojamilch wird nun der Hefewürfel aufgelöst. Dafür einfach mit der Hand klein bröseln und so lange unterrühren bis alles gelöst ist.

Mit einem Handrührgerät den Anfang machen und jetzt alle Zutaten miteinander verkneten.

Am Ende am besten die Hände benutzen um einen schönen Laib Teig daraus zu kneten.

Dieser darf nun für 1 Stunde an einem warmen Ort gehen. Ich stelle dafür den Backofen auf 50°C.
(Hier wäre der perfekte Zeitpunkt um mit den Vorbereitungen für das Chili-Cheeze Hot Dog Rezept weiter unten anzufangen)

Wenn der Teig dann aufgegangen ist, werden circa 100g große Teiglinge geformt. Wie lang hängt davon ab wiegroß eure Würstchen später sein werden.

Diese gehen dann auch nochmal für eine halbe Stunde bei 50°C. Im Anschluß werden sie mit etwas Sojamilch bestrichen und bei 180°C für circa 20 Minuten ausgebacken.

Jetzt ist es an der Zeit schonmal vegane Würstchen eurer Wahl auszubraten.
Ich mag meine Hot Dogs am liebsten mit Sauerkraut, Zwiebeln, Gürkchen, Senf, Ketchup & etwas Speck.

Letzterer kann auch noch angebraten werden.

Noch eine Handvoll von euren Lieblingschips dazu.
(Ich kann nicht fassen das diese hier vegan sind. Die sind der absolute Oberhammer <3.)

Wenn die Brötchen fertig sind in etwa bis zur Hälfte einschneiden, Ketchup & Senf auf jeweils einer Seite verteilen. Dann die Wurst rein, mit Sauerkraut, gehackten Zwiebeln & klein geschnittenen Gürkchen toppen und noch etwas"Speck" darauf verteilen.
Fertig ist das "Fast Food". ;-)
Für die jenigen von euch, die es etwas aufwendiger mögen folgt jetzt noch das Rezept für die Chili-Cheeze Dogs.

Zutaten:
Chili
-1 Dose schwarze oder Kidney Bohnen
-1 Dose gewürfelte Tomaten
-1-2 kleine rote Zwiebeln
-75g Sojagranulat
-150ml Gemüsebrühe
-2 Zehen Knoblauch
-1 Karotte
-frische Chilischote nach eigenem ermessen
-1,5-2TL Kakaopulver
-1TL Koriander
-1,5TL Kümmel
-1TL Paprika edelsüß
-etwas Sojasauce
-Mais nach eurem Geschmack
-frische Paprika (optional)
-etwas Öl zum braten

Guacamole
-1-2 Avocados
-1-2EL Limettensaft
-Knoblauch
-3-4 Kirschtomaten
-1/4 Zwiebel
-Salz&Pfeffer

Cheeze Sauce
-1Pck. Sojacuisine
-150g geriebener veganer Käse

Zubereitung:

Angefangen wird in etwa wenn der Teig im Ofen ist zum gehen.
Dafür wird als erstes das Sojagranulat mit 150ml heißer Gemüsebrühe zum quellen gebracht.

Während das Granulat die Flüssigkeit aufsaugt könnt ihr Chili und Knoblauch in feine Scheiben, die Zwiebel und die Karotte in feine/kleine Würfel schneiden.

 In etwas Öl wird nun das Sojagranulat scharf angebraten.

Das Sojagranulat wird mit einem Schuss Sojasauce abgelöscht um ihm etwas Farbe zu verleihen, kurz bevor die Karotte und die Zwiebel dazu kommt. Die Hitze jetzt etwas reduzieren.

Wenn die Zwiebeln leicht glasig sind kommen die Chili Scheiben und der Knoblauch hinzu.

Die schwarzen bzw. Kidney Bohnen werden durch ein Sieb abgegossen und kommen nun auch in den Topf.

Alles nochmal kurz zusammen anbraten, bevor die gehackten Tomaten dazu kommen und das ganze ablöschen. 

Mais ist wirklich Geschmackssache im Chili, ich bevorzu nur relativ wenig davon, genauso wie Paprika, aber tobt euch aus an dieser Stelle. ;)

Alles gut verrühren und nun mit den Gewürzen und dem Kakao abschmecken.
Der Kakao ist echt wichtig dabei, der gibt dem Chili eine tolle Farbe und rundet das ganze auch geschmacklich super ab.

Noch einen Deckel drauf und das ganze für circa 30 Minuten bei geringer Hitze vor sich hin köcheln lassen.

Nächster Schritt Guacamole:
Supersimpel, da haben viele von euch bestimmt ihr eigenes erprobtes Rezept für.
Das hier ist sehr schlicht gehalten.

Dabei werden 1-2 Avocados mit der Gabel zerdrückt. Dazu kommen 3-4 klein gewürfelte Cherrytomaten, 1/4 ganz fein gehackte rote Zwiebel, Limettensaft und Chili & Knoblauch nach eigenem ermessen. Das ganze wird dann noch mit etwas Salz & Pfeffer abgeschmeckt und darf für mind. 20 Minuten durchziehen damit sich die Aromen auch richtig entfalten.

Die Cheeze Sauce ist noch simpler als die Guacamole, dafür wird einfach nur euer veganer Lieblingskäse in etwas Sojacuisine zum schmelzen gebracht. Tada. ;) 

Jetzt einfach noch alles zusammen mit euren Lieblingswürstchen im fertigen Bun anrichten und genießen. :)
Guten Appetit!

Freitag, 20. Mai 2016

Churro Eisbecher

VEGANICED! :)
Ein weiteres ziemlich leckeres Dessert das mir nicht aus dem Kopf gehen wollte, das letzte findet ihr hier, war dieses. Nicht nur das ich Churros früher echt voll lecker fande (seit dem ich Veganer geworden bin habe ich nicht einmal an sie gedacht), zusammen mit dem total geilen Eis von "Das Eis" macht das ganze echt was her als Dessert. :)


Zutaten:
-350ml Wasser
-1/2TL Salz
-2EL Rohrzucker
-120g Magarine
-250g Mehl
-2EL Apfelmus
-1EL Sojamehl +2EL Wasser
-1TL Vanilleextrakt
-Zucker&Zimt
-Oel zum frittieren
-Eiscreme eurer Wahl

Zubereitung:
Das Wasser, Salz, Rohrzucker und Magarine kommen zusammen in einen Topf...

...und werden zusammen aufgekocht.

Den Topf dann von der heißen Herdplatte nehmen und dann kommt das Mehl dazu.

Alles gut miteinander verrühren.

So entsteht nach einer Weile so ein schöner glatter Teigklumpen, der nicht mehr am Topf anhaftet. 

Alles noch für circa 5 Minuten abkühlen lassen. Dann kommt der Vanilleextrakt (oder auch frische Vanilleschoten oder Vanillezucker) und 1EL Sojamehl vermischt mit 2EL Wasser dazu. Alles wieder gut miteinander verkneten.

Jetzt noch 2EL Apfelmus dazu und wieder alles gut miteinander verkneten.

Der Teig kommt asnchließend in eine Spritztüte mit einer Sterntülle.
Jetzt könntet ihr auch schon direkt normale Churros machen, dafür müsstet ihr jetzt einfach circa 10cm lange Schlangen in heißes Fett spritzen.

Aber um darauf Eisbecher zu machen, wird der Teig nun auf der Rückseite eines Muffinblechs verteilt. Lasst genug Abstand zwischen den einzelnen Becher und nehmt notfalls nur jeden 2ten.

Im Anschluß kommen die Churrobecher ins Gefrierfach für mindestens 2 Stunden.
Kurz vorher solltet ihr das Fett schonmal erhitzen und immer nur so viele Becher aus dem Froster holen, wie ihr auch driekt frittiert.

Die Becher dann vorsichtig mit einem Messer vom Muffinblech lösen. 

 Dann kommen die Becher kurz ins heiße Fett, bis sie von allen Seiten schön braun sind.
Das Fett muss wirklich, wirklich heiß sein. Wenn es zu kalt ist zerfallen die Becher leider darin.

Wenn die Churros Goldbraun sind, legt ihr sie kurz auf Küchenpapier um das überschüßige Fett abzusaugen. Danach werden sie in Zimt-Zucker gewendet.

Noch etwas von eurer Lieblingseiscreme...

..und dann alles zusammen anrichten.

Noch etwas Schokosauce, oder wenn ihr wagemutig seit könnt ihr auch Orangen-Balsamico Creme nehmen. ;)
Guten Appetit!


Mittwoch, 4. Mai 2016

Sauce Hollandaise

Es ist das aller erste Jahr ohne meinen Opa. Und ausgerechnet in diesem Jahr fange ich an Spargel zu lieben. :D Vorher war Spargel echt alles andere als meins. Da gab es für mich immer nur Kartoffeln und Sauce wenn sich die Familie zum jährlichen Spargelessen getroffen hat.
Aber dieses Jahr ist das anders. Und natürlich gehört zu Spargel auch eine richtig leckere Sauce Hollandaise. Die ist sogar ziemlich gelingsicher und im Gegensatz zu vielen anderen Rezepten für diese Sauce, traditionell ohne Mehlschwitze und aufkochen.


Dauer: 10 Minuten
Schwierigkeit: Leicht
Ergibt: 4-6 Portionen

Zutaten:
-250g Alsan (oder eine andere "Butterähnliche" Magarine)
-150g ungesüßte Sojamilch
-1EL Zitronensaft
-1/3TL Muskat
-etwas Paprika edelsüß
-Salz & Pfeffer
-1 Prise Zucker
-1/3TL Johannisbrotkernmehl

Passend zur Sauce natürlich noch Spargel & Kartoffeln

Zubereitung:
Die Alsan wird in einem Wasserbad zum schmelzen gebracht, dabei sollte sie allerdings nicht zu heiß werden.

Die Alsan sollte, wenn sie ganz geschmolzen ist, nur so lauwarm sein, dass ihr sie noch ganz easy mit der Hand von außen anfassen könnt.

Zur Sojamilch, die in diesem Rezept die klassischen Eier ersetzt, kommen nun ein EL Zitronensaft und die Gewürze, so wie Salz, Pfeffer & Zucker nach eurem ermessen. Schmeckt dafür am besten selbst nochmal ab, bevor ihr zviel rein tut.

Auch die Sojamilch kommt nun nochmal ins Wasserbad und wird erhitzt. Dazu kommt noch das Johannisbrotkernmehl. Mit einem Pürierstab mixt ihr die Milch solange, bis sie warm (nicht heiß) ist. Sie sollte dabei schon schaumig und dicker werden.

Nun kommt, wie bei einer Mayonaise, langsam das Öl dazu, während ihr mit dem Pürierstab alles vermengt.
Das ist eigentlich der kniffligste Teil an einer Hollandaise. Ist die Alsan oder die Milch zu heiß, gerinnt die Hollandaise und das Fett trennt sich wieder von der Sojamilch.
Aber eigentlich sollte das nicht passieren, bei der "normalen" Hollandaise passiert das durch das verwendete Ei viel leichter.
Die Sauce sollte jetzt noch recht warm sein. Zu heißem Spargel und Kartoffeln ist sie so perfekt. Solltet ihr sie allerdings nicht restlos verputzen und sie später noch einmal aufwärmen wollen, erhitzt sie nicht zu stark, da es sonst sein kann das sie auch dabei gerinnt.

Dann nur noch schnell den Spargel kochen...

...und die Sauce mit dem Spargel zusammen anrichten. Passend dazu vielleicht noch Kartoffeln und Schnitzel oder ein leckeres Steak? So oder so, die Sauce und der Spargel sind ein Genuß. :)
Bis jetzt hat sie alle Omnis überzeugt die sie probiert haben.
Guten Appetit. :)